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Die Initiative "Kein Platz für Neonazis in Regensburg" ist auch ein Vermächtnis des leider viel zu früh (+22. 7. 2005) verstorbenen Vorsitzenden der Sozialen Initiativen, Friedrich Plank. Er leitete im Frühjahr 2005 eine Podiumsdiskussion zum Thema "Rechtsextreme in Regensburg" und daraus ging eine Initiative hervor, die sich regelmäßig trifft - nächster Termin siehe unter Veranstaltungen!
Es werden Vorträge und Materialien angeboten, wie rechtem Gedankengut zum Beispiel in Schulen entgegengewirkt werden kann. Die Gruppe "Kein Platz für Neonazis" versteht sich als Koordinierungsgremium für ein tolerantes und buntes Regensburg und will gegen Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten aktiv werden.
Zuletzt geschah das bei der großen Demonstration am 3.Oktober 2009, als 7000 Menschen gegen einen Neonaziaufmarsch mit dem zynischen Motto "Für ein christliches Regensburg - gegen den Bau einer Moschee" in Regensburg auf die Straße gingen. Durch die engagierte Präsenz vieler Regensburgerinnen und Regensburger aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten konnte sogar erreicht werden, dass die Neonazis ihren angestrebten Versammlungsort am Zieroldsplatz nicht erreichen konnten. Dort steht die Kopie eines Denkmals, das seit 1572 in Messina steht und Don Juan D'Austria, den Sieger der Seeschlacht von Lepanto (1571) mit einem abgeschlagenen Türkenkopf zu seinen Füßen zeigt. Bekanntlich hat ihn Karl V. in Regensburg mit der Bürgerstochter Barbara Blomberg gezeugt. Die islamische Gemeinden und die Initiative "Religionen für den Frieden" möchte mit einer Erklärungstafel auf die völlig unzeitgemäße Symbolik dieser anno 1975 aufgestellten Plastik aufmerksam machen.
Engagieren Sie sich für ein Regensburg der Solidarität unter allen demokratisch denkenden Bevölkerungsgruppen, in unserer Stadt und anderswo darf "kein Platz für Neonazis" und ihre rassistische Hetze sein!

